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Nach der Skomand-Aera ist längere Zeit nichts von Steegen und seinen Besitzern überliefert. In dieser Zeit muss die Besitzung in Groß Steegen und Klein Steegen geteilt worden sein.


Nach 1500 wird Hans von Kottwitz als Eigentümer erwähnt, der die Begüterung 1531 an Georg von Sack verkauft. Die Besitzung besteht 1564 aus Groß Steegen (245 Hektar), Klein Steegen (69 Hektar), Bunden (92 Hektar), Saraunen (138 Hektar), und den Dörfern Guttenfeld und Hoppendorf.


Bis 1614 blieb die Gesamtbegüterung im Besitze der Familie von Sack, dann verkaufte Castor von Sack Groß Steegen an Fabian Truchseß von Waldburg auf Wildenhoff.


Groß Steegen blieb über 200 Jahre als Vorwerk von Wildenhoff im Besitz der Herren auf Wildenhoff, bis Carl-Friedrich Müller das Gut 1838 vom Grafen Schwerin Wildenhoff erwarb. 1785 hatte Groß Steegen sechs Haushalte, und 1820 vier Haushalte mit 25 Einwohnern. Gottesgnade wird 1785 noch nicht genannt. 1820 hatte es 3 Haushalte und 27 Einwohner. 1833 wird Groß Steegen mit 510 Hektar angegeben, Gottesgnade mit 211 Hektar. 1871 wird Groß Steegen mit 1177 Hektar angegeben, es hatte vier Wohnplätze: Groß Steegen, Steegen (später Schatzberg), Gottesgnade und Friedrichshof mit zusammen 13 Wohngebäuden, 50 Haushalten und 309 Einwohnern. Das Hauptgut fand sich damals da, wo später das Vorwerk Schatzberg lag.


Klein Steegen blieb vorerst noch bei der Familie von Sack und wurde 1642 an die Familie von Kreytzen verkauft.


Diese Familie verkaufte 1692 Klein Steegen, neben anderen Besitzungen, an Abel von Tettau. Dessen Sohn, der Oberst Johann Eberhard von Tettau, wird 1719 als Besitzer genannt, er übergibt 1752 Klein Steegen an seine siebenundzwanzigjährige Tochter Sophie Katharina, die 1748 den Major Anton von Massow geheiratet hatte. Etwa um 1755 richtete von Massow das Vorwerk Sophienhof ein, das er nach seiner Frau benannte. 1785 war Klein Steegen noch im Besitz von Anton von Massow, wird mit vier Haushalten erwähnt, und dem Vorwerk Sophienhof mit einem Haushalt. Sein Sohn Eberhard Ernst von Massow übernahm das Gut und legte um 1800 das Vorwerk Wilhelmsberg an.


1809 wird als Besitzer Friedrich Tulke auf Loschen genannt.


1820 ist als Besitzerin eine Stadträtin Krieger, Frau des Johann Friedrich Krieger, verzeichnet. Das Hauptgut hatte sechs Haushalte und hunderdrei Einwohner, die drei Vorwerke Louisenhof, Sophienhof und Wilhelmsberg zusammen fünf Haushalte und zweiundachtzig Einwohner. Die Klein Steegen'schen Güter mit 2.750 Hektar Land (mit Dörfern), davon 875 Hektar Wald, wurden 1821 von der Landschaft zur Pacht angeboten, und 1825 für 63.017 Taler zum Verkauf gestellt.


1826 kam es zur Zwangsversteigerung, und Major von Ziegenhorn erhielt den Zuschlag für 42.000 Taler. Das Gut Klein Steegen hatte damals 340 Hektar Land, Louisenhof 369 Hektar Land und 700 Hektar Wald, Sophienhof 116 Hektar Land und Wilhelmsberg 316 Hektar.Land. Das Gut insgesamt hatte also 1841 Hektar Land- und Forstfläche (ohne Dörfer).


Anmerkung: Die land- und forstwirtschaftlichen Flächenmaße wurden auf Hektar umgerechnet (1 Hufe = 7,66 Hektar = 30,64 Morgen) gemäß der Königlich Preußischen Festsetzung aus dem 18. Jahrhundert