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Swing war die Pop Musik der 30er Jahre.


Swing konnte sentimental sein, Swing konnte agressiv sein. Swing, so kommerziell er auch vermarktet wurde, hatte seine Wurzeln im Kreativen.


Swing war Jazz, Swing war eine individuelle und professionelle Musik. Swing lebte von differenzierter und akzentuierter Rhythmik, von der Rafinesse seiner Arrangements, der Intuition und Selbstdarstellung seiner Solisten, der Präzision seiner Orchester, von trickreichen Effekten, von der Ambition, Begabung und Ausbildung seiner Musiker.


Swing lebte aber auch und besonders von einer begeisterten jungen Generation, die in dieser Musik ihre Hoffnungen und ihr Lebensgefühl verkörpert sah.   

Über Fletcher Henderson:


Musiker haben die Band, so wie sie in jenen Jahren war, durchweg als die unwahrscheinlichste Tanzkapelle aller Zeiten in Erinnerung. Sie hatten excellente Arrangements, spielten wie die Götter, und die Musiker selbst waren rein menschlich ein unwahrscheinlicher Haufen.


Duke Ellington

Ich behaupte, und ich habe immer behauptet, dass es allein auf die Melodie ankommt, wenn ein Stück Erfolg haben soll. Gib den Leuten vier Takte, in die sie ihre Zähne graben können, und du hast einen Mords-Schlager. Un wenn die diese Behauptung bezweifelst, dann sieh dir doch mal jede Woche die Hit-Parade an.


Fats Waller