Saxofone

 

sind beliebte Blasinstrumente.

Das Saxofon wurde von Adolphe Sax erfunden und 1846 patentiert. Saxofone sind aus Metall, haben einfache Rohrblattmundstücke wie die Klarinette und konische Schallröhren. Heute gibt es sie in acht Größen, vom 'Sopranino' aufwärts zum Basssaxofon. Saxofone sind transponierende Instrumente (Bb und Eb). Die Saxofone wurden von Georges Bizet in das Symphonieorchester eingeführt (Suite d'Arlésienne), bekamen ihren Platz in der Militärmusik und dominierten schließlich die Jazzmusik.

Ich habe ein paar Erfahrungen:

Das Sopransaxofon  

ist in der Stimmung tückisch. Man muss herausbekommen, welches Mundstück und welches Blatt zu nehmen ist. Wenn das alles geklärt ist, empfiehlt sich eine Operation des Unterkiefers.

Ich bin Fan von Sidney Bechet.

Schon als Junge habe ich Platten von diesem Super-Saxofonisten gesammelt. Er hat das Sopransaxofon als Hauptinstrument gespielt, und wie das lief, ist unerreicht. Ich denke, es ist besser, wenn es niemand sonst versucht.

Das Tenorsaxofon

 

hat einen Sound, der den Leuten besonders gefällt. Dass er so populär ist, hat einen guten Grund: Was der Jazzstar Coleman Hawkins in den dreißiger Jahren aus dem Tenorsaxofon herausgeholt hat, hat die Spielweise und den Sound dieses Instruments bis in unsere Zeit geprägt.

 

 

Das Altsaxofon

 

war das Hauptinstrument von Benny Carter, der ein Zeitgenosse Hawkins' war. Das Altsaxofon klingt strahlend und flüssig, es ist, wie die Trompete, für den Lead bestimmt.

 

Über diese drei Musiker habe ich ein paar Skizzen geschrieben und hier veröffentlicht. Natürlich gab und gibt es eine große Zahl großartiger Solisten auf dem Saxofon. Aber über alle kann ich hier nicht schreiben, deshalb habe ich diese drei ausgewählt.